Die Vereinigung gegen Fluglärm (VgF) setzt sich ein
| für |
den Erhalt der Wohn- und Lebensqualität in fluglärmbelasteten Gebieten – auch als wichtiger Standortvorteil |
| gegen |
die weitere Zunahme der bereits hohen Lärmbelastung um den Regionalflughafen Bern-Belp vor allem durch Jets im Linien- und Charterverkehr sowie die Zunahme von Fluglärmbelastungen um andere kantonale Flugplätze |
Als überparteiliche Organisation mit rund 500 Mitgliedern setzt sich die VgF seit ihrer Gründung vor über 30 Jahren in Bern mit dem Regionalflughafen Bern-Belp und den schädlichen Auswirkungen des Flugverkehrs auseinander. Um die Wohn- und Lebensqualität - auch als unersetzbarer Standortvorteil! - in den Flughafenanrainergemeinden zu erhalten und drohenden Wertverminderungen von Liegenschaften entgegenzuwirken, setzt sie sich mit politischen und juristischen Mitteln konsequent dafür ein, dass die Bevölkerung vor den Belastungen des Flugverkehrs besser geschützt wird. Trotz divergierender Interessen pflegt die VgF einen regelmässigen, direkten Meinungsaustausch mit der Flughafenleitung der AlparAG. Im Berner Seeland setzt sich ihre seit 1990 bestehende Regionalgruppe für den Schutz vor Fluglärm rund um das Flugfeld Biel-Kappelen ein. Die VgF unterstützt Privatpersonen und Verbände in ihrem lokalen Engagement gegen Fluglärmbelastung. So auch ihr Mitglied im Berner Oberland, den Verein gegen Fluglärm und Emissionen (VgFE), der sich für eine andere als zivilaviatische Nutzung des Geländes des ehemaligen Militärflugplatzes Interlaken einsetzt. Die VgF ist Mitglied der kantonalen Luftfahrtkommission.
Weitere Ausbauvorhaben beurteilt die VgF als
| belastend |
für einen grossen Teil der Bevölkerung und deren Wohn- und Lebensqualität |
| fragwürdig |
weil sie neue Bedürfnisse wecken und ohne Rücksicht auf den wirklichen Bedarf ein Wachstum erzwingen |
| unnötig |
weil die Region Bern über die Bahnverbindungen bestens an die Landesflughäfen angebunden ist |
| gefährlich |
da der wachsende Linien- und Charterverkehr von und nach Bern, aufgrund der Lage des Regionalflughafens in einer Talsenke, ungewöhnlich niedrig über die Stadt Bern und dicht besiedelte Wohnquartiere führt. |
| unökologisch |
da die im "Kantonalen Leitbild Luftverkehr" verankerten und allgemein anerkannten Grundsätze einer nachhaltigen Verkehrspolitik, wonach Kurzstreckenverkehr auf die Schiene gehört, unterlaufen werden |
| privilegierend |
im Sinne einer Komfortverbesserung und eines Zeitgewinns für einen kleinen Kreis der Bevölkerung |
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