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Lärmmeldung

Unser Lärmmeldeformular gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Beobachtungen über störende Flüge direkt an die VgF zu melden.

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Vereinigung gegen Fluglärm VgF
Postfach 900
3000 Bern 9
E-Mail: info(at)vgf(dot)ch
Tel. +41 (0)77 455 70 20

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Als Mitglied der Vereinigung gegen Fluglärm VgF werden Sie regelmässig über das aktuelle Geschehen informiert. Sie erhalten zweimal jährlich das «Leise Flugblatt» mit den Informationen der Vereinigung sowie kostenlos die Zeitung FLAB, das Mitteilungsorgan vom Schweizer Schutzverband gegen Flugemissionen.

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Die Vereinigung gegen Fluglärm (VgF)

als Kantonale Vereinigung gegen schädliche Auswirkungen des Flugverkehrs setzt sich ein:

für die Erhaltung und Verbesserung der Wohn- und Lebens- Qualität in flugemissionsbelasteten Gebieten besonders in der Region Bern, im Berner Seeland und im Oberland – auch als wichtigen Standortvorteil

gegen die weitere Zunahme der Flugemissionen vor allem im Umkreis des Regionalflughafens Bern-Belp durch Jets im Linien- Charter- und privaten Business- oder Freizeitverkehr.


 

Bundesverwaltungsgericht: Beschwerde teilweise gutgeheissen

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde gegen die 4. Ausbauetappe der kantonalen Vereinigung gegen Fluglärm VgF, des VCS Kantons Bern und des WWF Bern in zwei Punkten gutgeheissen und die Beschwerde gegen das Betriebsreglement abgewiesen. Bei der nächsten Anpassung des Betriebsreglements muss ein Verbot für Schubumkehr aus betrieblichen Gründen und eine Verpflichtung für rollende Starts aufgenommen werden. Damit haben die drei Organisationen eine Verbesserung für die Interessen der Bevölkerung in der Region Bern erreicht.

Ausführliche Informationen finden Sie in der folgenden Medienmitteilung:

Medienmitteilung vom 17.11.16


 

Zahlreiche Klagen wegen Nachtflügen

Landungen auf dem Flughafen Bern sind für Linienflüge bis 23 Uhr zulässig, Starts bis maximal 22.30 Uhr. Diese Betriebszeiten sind im Betriebsreglement des Flughafens festgelegt. Während in vergangenen Jahren vereinzelt Flugzeuge nach Betriebsschluss noch eine Landeerlaubnis erhielten, häufen sich in den vergangenen Wochen und Monaten diese störenden Nachtflüge massiv.

50 solche Ausnahmebewilligungen wurden bis Juni schon erteilt. Im Vorjahr waren es total 33. Die Zunahme spitzte sich im Mai zu, wo wöchentlich bis zu 8 Flieger zu spät in Bern eingetroffen sind. Weiter registrierte die VgF in ihrer Statistik vom Mai zwei Starts weit nach Betriebsschluss. Eine Linienmaschine nach München hob erst wenige Minuten vor Mitternacht ab.

Entsprechend zahlreich sind die Lärmklagen, die bei der VgF eingegangen sind. Personen, die in Ihrer Nachtruhe gestört werden oder die aus dem Schlaf aufschrecken, reagieren erbost und zeigen für die nicht nachvollziehbare Häufung von Ausnahmen kein Verständnis.

Unklar ist, was hinter der starken Zunahme von Nachtflügen, resp. der Verletzung der Betriebszeiten steckt. Ist es die Fehlplanung der Landezeit kurz vor Betriebsschluss? Jedenfalls werden organisatorische und wirtschaftliche Interessen über das öffentliche Recht auf Nachtruhe gestellt.

Die VgF wird Ende Juni eine Protestnote beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL einreichen. Die Bundesbehörde wird darin angehalten, ihre Aufsichtspflicht im Interesse der vom Fluglärm geplagten Bevölkerung wahrzunehmen. Im Weiteren hält sich die Vereinigung gegen Fluglärm auch rechtliche Schritte offen um gegen die Willkür am Flughafen vorzugehen.

DerBund berichtet über die Zunahme der nächtlichen Landungen (23.06.16)

DerBund nennt die Messlatte für Nachtflüge: Echte Ausnahmen eben (24.0616)

 

Beschwerde zur 4. Ausbauetappe

Die kantonale Vereinigung gegen Fluglärm VgF führt gemeinsam mit VCS Kanton Bern sowie WWF Bern Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Plangenehmigung der 4. Ausbauetappe für den Flughafen Bern durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL. Damit setzen sich die drei Organisationen für den Klimaschutz und die Interessen der Bevölkerung in der Region Bern ein, denn die geplanten Ausbaupläne (4. Ausbauetappe und Südanflug) führen zusammen mit den vorgesehenen Änderungen des Betriebsreglements zu mehr Flugverkehr und Fluglärm.


 

Einsprache Flugfeld Kappelen

Gegen das Vorhaben, das Flugfeld Biel-Kappelen auszubauen regt sich Widerstand. Die Vereinigung gegen Fluglärm VgF teilt die realen Befürchtungen der IG gegen den Ausbau des Flugfeldes Kappelen. Die Verstärkung der Piste, deren Verlegung und Verlängerung wird zu mehr Flugverkehr und Fluglärm führen. 

Die VgF hat die IG dahingehend unterstützt, eine Sammeleinsprache mit einer beachtlichen Zahl von Einsprechern fristgerecht beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL einzureichen. Die IG lehnt alle baulichen als auch die betrieblichen Änderungen ab. Im Zentrum der Einsprache steht das neu aufgelegte Betriebsreglement. Befürchtet wird eine Ausweitung der Flugbewegungen von gegen 50%.

Gemeinsam Stärke zeigen: Werden Sie jetzt Mitglied bei der Vereinigung gegen Fluglärm und unterstützen Sie die wichtigen Anliegen für weniger Fluglärm.


 

Beschwerde gegen die Genehmigung des neuen Betriebsreglements Flughafen Bern

Die Vereinigung gegen Fluglärm VgF sowie der VCS Kanton Bern erheben gemeinsam Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht gegen die Genehmigung des neuen Betriebsreglements für den Flughafen Bern durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL. 

Am 9. September 2015 erteilte das BAZL dem Flughafen eine Konzession für weitere 30 Jahre Flugbetrieb auf dem Flughafen Bern. Mit dieser Konzession wurde ein geändertes Betriebsreglement bewilligt. Die Änderung des Betriebsreglements führt zusammen mit den geplanten Ausbauplänen (4. Ausbauetappe und Südanflug) zu mehr Fluglärm. 

Die Beschwerde wurde erhoben weil das Vorgehen grundlegend rechtliche Aspekte verletzt. Das Genehmigungsverfahren verletzt das rechtliche Gehör, es vereitelt eine Koordination mit hängigen Plangenehmigungsverfahren betreffend 4. Ausbauetappe und des neuen Anflugverfahrens. 

Die im Reglement vorgesehene Flexibilisierung der Betriebszeiten, die Aufhebung der Beschränkung von besonders lauten Flugzeugmustern sowie der Verzicht auf besondere lärmmindernde Massnahmen sind im Hinblick auf die zu befürchtende Zunahme von Fluglärm geradezu inakzeptabel. 

In einer Medienmitteilung orientieren die beiden Organisationen VgF und VCS heute über die erhobene Beschwerde.

Download der Medienmitteilung


 

Stellungnahme zur Teilrevision 1+ Luftfahrtgesetz

Um die Revision des Luftfahrtgesetzt wurde es lange sehr ruhig. Die Vernehmlassung wurde am 5. Juni durch das UVEK lanciert. In einer ausführlichen Stellungnahme bezieht die VgF dazu Position und übt an einer Vielzahl von Details Kritik.

Ausführliche Informationen oder als Download finden Sie die Stellungnahme hier.


 

VgF nimmt Stellung zum Entwurf über die Luftfahrtspolitik des Bundesrates 2015

Im Entwurf über die Luftfahrtspolitik fehlen grundlegende Inhalte. So geht dieser von einer einseitigen unreflektierten martkliberalen Haltung aus. Dem Erhalt von natürlichen Ressourcen, der Förderung unserer Lebensqualität räumt der Entwurf keine Inhalte ein.

Die VgF vertritt in der Stellungnahme die Aniegen der Flugemissionsbetroffenen Bevölkerung und fordert die internalisierung externern Kosten aus dem Luftverkehr, eine Lenkung der zunehmenden Mobiliät in der Luftfahrt. Genauso führt die Stellungnahme die Forderung nach Lärmgebühren und nach einer Senkung der Lärmgrenzwerte.

Die Forderungen in einer Übersicht und die Stellungnahme der Vereinigung gegen Fluglärm VgF finden Sie hier.


 

Weitere Ausbauvorhaben

des Flughafens Bern-Belp beurteilt die VgF als:

belastend für einen grossen Teil der Bevölkerung und deren Wohn- und Lebensqualität sowie für den Wert der betroffenen Liegenschaften

fragwürdig weil sie neue Bedürfnisse wecken und ohne Rücksicht auf den wirklichen Bedarf ein Wachstum erzwingen

unnötig weil die Region Bern über die Bahnverbindungen bestens an die Landesflughäfen und an europäische Metropolen angebunden ist

gefährlich da der wachsende Linien-, Charter-, Business- und Freizeitverkehr aufgrund der Lage des Regionalflughafens in einer Talsenke, ungewöhnlich niedrig über die Stadt Bern und andere dicht besiedelte Wohnquartiere führt

unökologisch da Flugverkehr das Klima stark belastet und die im „Kantonalen Leitbild Luftverkehr“ verankerten und allgemein anerkannten Grundsätze einer nachhaltigen Verkehrspolitik, wonach Kurzstreckenverkehr auf die Schiene gehört, unterlaufen werden

einseitig im Sinne einer Komfortverbesserung und eines Zeitgewinns für sehr wenige, zu Lasten grosser Bevölkerungskreise


 

Die VgF fordert

vom Kanton Bern und vom Bund:

Den Einsatz für anwohner- und umweltverträgliche Betriebsreglemente für den Regionalflughafen Bern-Belp und andere Flugplätze sowie deren Einhaltung

Die Schaffung von Rechtsgrundlagen, die dem legitimen Ruhebedürfnis der Anwohnerschaft um den Regionalflughafen Bern-Belp und andere Flugplätze besser
gerecht werden-

Keine weitere Förderung der Luftfahrt sowie keine direkte oder indirekte Unterstützung mit Steuergeldern.